Sauna

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In der Sauna heizt ein Ofen die Raumluft auf etwa 80 bis 100 Grad bei niedriger Luftfeuchte. Die Wärme erreicht den Körper über die Luft, nicht über Strahlung.

Saunabänke aus Zedernholz, darüber ein Handtuch, seitlich warmes Licht

Wie eine Sauna arbeitet

Ein Elektro- oder Holzofen erhitzt die Luft im Kabinenraum. Auf dem Ofen liegen Steine, die Wärme speichern. Ein Aufguss verdampft Wasser auf diesen Steinen, wodurch die Luftfeuchte kurzzeitig steigt und die Hitze intensiver wahrgenommen wird, obwohl die Lufttemperatur dabei nicht steigt.

Weil die Luft die Wärme trägt, ist die Temperaturschichtung im Raum deutlich: auf der oberen Bank ist es merklich wärmer als am Boden. Die Bankebene ist deshalb ein Ausstattungsmerkmal, keine Frage des Platzangebots allein.

Die gängigen Bauarten

Elementsauna. Vorgefertigte Wandmodule mit Dämmschicht, innen und außen verkleidet. Die verbreitetste Bauart für Innenräume, weil sie sich in vorhandene Räume einpassen lässt und vergleichsweise leicht ist.

Massivholzsauna. Durchgehende Bohlen ohne Dämmschicht. Höheres Gewicht, andere Anforderungen an den Untergrund, anderes Wärmeverhalten. Die Wandstärke ist hier eine tragende Angabe und keine Ausstattungszahl.

Fasssauna und Gartensauna. Aufstellung im Freien, mit Elektro- oder Holzofen. Hier kommen Fragen dazu, die im Innenraum keine Rolle spielen: Fundament, Wetterschutz, Abstand zur Grundstücksgrenze und je nach Bundesland und Größe die Frage, ob ein Bauantrag nötig ist. Das klärt die zuständige Bauaufsicht, nicht der Prospekt.

Anschluss und Raum

Heimsaunen mit einem Ofen ab etwa 3,6 Kilowatt werden in der Regel über einen 400-Volt-Anschluss betrieben und von einer Elektrofachkraft angeschlossen. Kleine Kabinen mit schwächeren Öfen können mit 230 Volt auskommen. Welche Variante bei Ihnen möglich ist, ergibt sich aus der vorhandenen Installation und nicht aus der Gerätewahl.

Dazu kommen Zu- und Abluftöffnungen, ein ausreichend belastbarer Boden und genug Abstand zu angrenzenden Bauteilen. Diese Punkte stehen in der Aufbauanleitung des jeweiligen Geräts und sind kein Detail, das sich später nachbessern lässt.

Worauf es beim Vergleich ankommt

Nachprüfbare Angaben sind: Wandstärke und Holzart, Ofenleistung in Kilowatt, Art der Steuerung (innen oder außen liegend, mit oder ohne Zeitvorwahl), die Zahl der Bankebenen, das Gewicht und die geforderten Anschlusswerte. Alles davon steht im Datenblatt.

Nicht nachprüfbar sind Begriffe wie hochwertig, exklusiv oder besonders gesundheitsfördernd. Sie sind kein Kriterium, an dem sich zwei Kabinen vergleichen lassen.

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